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Alessandro Rinella "Canterò per te"(CD-Album, VÖ: 25.April 2014, Membran)

Jon Lord Concerto

Alessandro Rinella ist ein lyrischer Tenor mit großer, begnadeter Stimme, der ebenso authentisch Opernarien und Rockhymnen schmettert. Kann der Mann aus Rom sich nicht entscheiden? „Soll ich, bloß weil ich eine klassisch trainierte Stimme habe, mein Leben lang nur Schubertlieder oder Donizetti singen?“, lächelt er. „Warum muss ich dabei meine Vergangenheit als Sänger einer Garagenband verleugnen? Geht es nicht um Musik? Und die darf keine Grenzen kennen.“

Seine einzigartige Gefühlswelt zwischen operatischem Drama und Rock-Emotionen lebt Alessandro Rinella jetzt auf seinem mitreißenden Album „Canterò Per Te“ aus. Es sind sensible Classical Crossover-Meisterwerke, produziert von Michael Soltau, der das Genre mit Aufnahmen mit u.a. Sarah Brightman, Gregorian und The Ten Tenors mitbegründet hat. Er versteht es, die Technik und Virtuosität des Operngesangs von Alessandro Rinella auf der passenden Rockwelle surfen zu lassen. Da grätscht dann auch schon mal eine Bratgitarre rein und elektronische Klänge ziehen gedankenverloren ihre Schleifen. Da perlt leise und in weiter Ferne ein Piano, um dann von symphonischen Klängen abgelöst und vom Blech der Bläser weiter angefettet zu werden. Streicher seufzen und eine Frauenstimme klagt.

Dieser Klangkosmos wirft Alessandro Rinella den Dialoghandschuh hin, den dieser mit Bravour aufnimmt. Es ist ein sinnliches Zwiegespräch – und eine wunderbar organische Verschmelzung von großer Oper und mindestens genau so großem Pop. Unerwartet und doch gleichzeitig so vertraut. Die Stücke berühren durch ihre Tiefe den letzten Winkel der Seele und erhellen durch ihre Leuchtkraft jede Ecke des Herzens. Alessandro Rinellas Stimmkraft kennt kindlichen Übermut und die dramatische Überschwänglichkeit ebenso, wie sie leidenschaftliche Liebe verkörpert oder ungezähmte Lust. Ehrlich und eindringlich lässt er durch seine pure Sangesfreude Noten und Buchstaben für sich sprechen. Sensible Meisterwerke eben.

Alessandro, eines von fünf Kindern, wächst inmitten eines Patisserie Betriebs in Rom auf. Schon in jungen Jahren beginnt er seine professionelle Gesangskarriere bei RAI UNO. Er erhält eine Musikausbildung an der angesehenen „R° Accademia Filarmonica di Bologna“ und erwirbt ein Diplom in Tanz und Schauspiel an der „Bernstein School Of Musical Theatre“ sowie an der „Guildford School of Acting“. In der erfolgreichsten Phase seiner Musicalkarriere angelangt, beschliesst er, überwältigt vom Drang seiner Stimme, einen neuen Weg einzuschlagen. Sein Herz entscheidet sich erneut für eine lange und harte Zeit des Studierens, um am Konservatorium G. B. Martini Bologna ein Operngesangsstudium bei Maestro Giuliano Ciannella zu absolvieren und eine neue Karriere als Tenor zu starten. Die Mühen lohnen sich, in kurzer Zeit singt er Hauptrollen des “Großen Italienischen Opernrepertoires” in internationalen Produktionen. Hellhörig wird er, als ihm ein Lehrer sagt, er müsse sich entscheiden: zwischen seiner Liebe zum Rock’n’Roll und der zum klassischen Gesang. Was richtig ist für die Oper ist komplett falsch für Rock, so die Argumentation.

Und Pop ist sowieso ein schmutziges Wort. „Ich fühlte es aber anders“, sagt Alessandro Rinella mit Nachdruck. „Meine trainierte Opernstimme und die raue Welt des Rock gehen sehr wohl zusammen.“ So stellt der italienische Tenor seine strahlende, romantische Stimmlage weiterhin in den Dienst des lyrischen Repertoires der italienischen Oper: Puccini, Verdi oder Donizetti. Doch seine Seele singt auch Pink Floyd und Queen. Der Zufall will es, dass er in den USA mit Celtic Woman-Star Chloë Agnew ein Duett aufnimmt. „Sofort war sie wieder da, diese unbändige Kraft und diese positive Energie“, erinnert er sich, „und auch das Gefühl, dass nicht nur die klassische Arie, sondern auch das kluge Pop-Stück die Menschen zutiefst berühren kann. Trauer, Freude, Hoffnung oder Verlust – alles ist genau so intensiv. Ich war wie elektrisiert.“

Explosionen dieser Gefühlswelten bündelten sich 2012, als Alessandro den Boxer Arthur Abraham mit einer Klassikversion des Songs „The Eye Of The Tiger“ zu dessen Kampf um die Weltmeisterschaft unterstützte und dessen Sieg über 6 Millionen Zuschauer sahen. Seitdem lässt Alessandro Rinella der Gedanke nicht mehr los, seine wohl trainierte, lyrische und voluminöse Tenorstimme und die unbändige Kraft des Rock’n’Roll miteinander zu verbinden. Er denkt an Pop-Stücke mit einer klassischen Anmutung oder Klassik-Lieder mit einer Ahnung Pop: Classic Crossover.

Woran Alessandro Rinella definitiv nicht denkt, ist die Möglichkeit mit seiner klassisch ausgebildeten Stimme die großen Hits der Musikgeschichte aufzubereiten. In aller Ruhe sucht er sich die besten Partner, die es für dieses Genrehopping braucht: den Produzenten Michael Soltau oder die Komponisten Andrea Morricone (ja, es ist der Sohn vom großen Meister) und Award Winner Claudia Brant und Steven Sater. Das Ergebnis ist „Canterò Per Te“ – ein Meilenstein, nicht nur in der musikalischen Evolution des Alessandro Rinella. Und vor allem: grenzenlos schöne Musik.

 

Alessandro Rinella im Netz
http://www.alessandro-rinella.com/

 

Material zum Downloaden gibt's hier: